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Vordenker › Frank Voßloh (Viessmann) über die Energiekrise & mehr Arbeitswelt vor Ort › Zwei Jahre Corona und Kurzarbeit: Erfahrungen der M+E-Industrie Wissenschaft direkt › Mit KI das Wissen der Babyboomer sichern › humAIn work.lab — KI im Arbeitsalltag › Studie zum Innovationsmanagement › ifaa-Trendbarometer › Zukunftsgespräch: KMU-Einstieg ins Internet der Dinge Arbeitswelt gestalten › Digitale Personalakte › Normen für KI in der Arbeitswelt › Hybride Wertschöpfung spielerisch erleben › Neue Handlungshilfe zur psychischen Belastung

WERKWANDEL

WERKWANDEL 03/2022 Newsticker Herbstgutachten 2022: trübe Aussichten für 2023 Laut Ende September veröffentlichter Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute werden hochgeschnellte Gaspreise für einen »massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug« sorgen. Das werde die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 in die Rezession drücken: minus 0,4 Prozent BIP-Wachstum. Erst 2024 wieder leichte Erholung: plus 1,9 Prozent BIP-Wachstum. Für 2022 rechnen die Wirtschaftsforscher mit 8,4 Prozent Inflation und im kommenden Jahr mit 8,8 Prozent. Eine Beruhigung werde erst im Jahr 2024 erfolgen (2,2 Prozent). An der Diagnose beteiligt waren die Institute RWI Essen, ifo München, IfW Kiel und IWH Halle. Ergänzende Informationen → 2022 2023 2024 Reales BIP 1,4 % -0,4 % 1,9 % Erwerbstätige 45,557 Mio. 45,567 Mio. 45,657 Mio. Arbeitslose 2,413 Mio. 2,564 Mio. 2,479 Mio. Arbeitslosenquote BA 5,3 % 5,5 % 5,3 % Verbraucherpreise 8,4 % 8,8 % 2,2 % Homeoffice ist auch nach den Corona-Lockdowns dauerhaft präsent. Foto: © len44ik/stock.adobe.com ifo: Homeoffice in Deutschland dauerhaft etabliert In einer im September veröffentlichten Vergleichsstudie mit Daten aus 27 Ländern kommt das ifo Institut München zu dem Schluss: Homeoffice in Deutschland hat sich dauerhaft etabliert. Im Schnitt arbeiten deutsche Vollzeitbeschäftigte nach der Pandemie 1,4 Tage daheim. Ihre Kolleginnen und Kollegen in Frankreich 1,3, in den USA 1,6 und in Japan 1,1 Tage in der Woche. Spitzenreiter sind Indien (2,6 Tage), Singapur (2,4 Tage) und Kanada (2,2 Tage). Ergänzende Informationen → Neues Buch über die »MITO-Businessmodell-Transformation« »Nachhaltige MITO-Businessmodell-Transformation: Systematische Umsetzung mit dem MITO-Methoden-Tool« — so lautet der Titel eines bei Springer Vieweg erschienenen Buches des früheren REFA-Präsidenten Professor Hartmut F. Binner. Es beschreibt einen ganzheitlichen Ansatz zur Businessmodell-Nachhaltigkeitsgestaltung mit dem Ziel einer Integration aller Nachhaltigkeitsthemen. Eingesetzt wird das MITO-Methoden-Tool, das sich streng an den Vorgaben der DIN ISO 26000, den dort genannten Kernthemen der Nachhaltigkeit, den Handlungsempfehlungen und auch weiterführenden Nachhaltigkeitsregelwerken orientiert. Die Abkürzung MITO setzt sich zusammen aus: Managementsegment (Führungsvorgaben = Act), Inputsegment (Eingaben = Plan), Transformationssegment (Umsetzung = Do) und Outputsegment (Ausgaben = Check) Zum Buch → Neues Buch von Professor Hartmut F. Binner, ISBN 3658372796, 9783658372798 Redaktion: Carsten Seim 16

WERKWANDEL 03/2022 Newsticker RheumaPreis 2022 verliehen Rund fünf Prozent der Berufstätigen mit Rheuma geben im ersten Jahr ihrer Erkrankung ihren Arbeitsplatz auf, rund 20 Prozent nach drei Jahren. Die Initiatoren der Initiative RheumaPreis engagieren sich dafür, dass Erkrankte im Arbeitsleben integriert bleiben. Ein entsprechend gestalteter Arbeitsplatz ist dafür wichtig. Der am 13. September verliehene RheumaPreis 2022 geht an Anna-Lena Beckmann und ihren Arbeitgeber, die Kinder und Jugendhilfeeinrichtung Die Wattenbeker in Neuenhagen, an Annika Reindl und die M-net Telekommunikations GmbH, München, sowie an Muna Strobl und die Reha-Vorsorge-Klinik Haus Daheim, Bad Harzburg. Vorbildhaft hätten diese Unternehmen mit ihren Mitarbeitenden gezeigt, dass Rheuma und Beruf miteinander vereinbar sind, so die Jury. Ergänzende Informationen → Umfrage: Erwartungen der Generation Z an die Arbeitswelt Welche Wünsche hat die Generation Z (Geburtsjahrgänge 1995–2010) an die Arbeitswelt? Der Personaldienstleister Zenjob hat dazu mit dem Marktforschungsunternehmen Kantar 3.002 Studierende befragt. Ergebnisse: 51 Prozent sind bereit, auch an freien Tagen dienstliche Mails zu checken. 67 Prozent legen Wert auf eigene Zeitsouveränität. Work-Life-Balance: Den Niederländern ist das Thema deutlich weniger wichtig (47 Prozent) als deutschen (54 Prozent) oder britischen Befragten aus der Gen Z (65 Prozent). Download Whitepaper zur Umfrage → Titelseite des Whitepapers zur Umfrage in der Generation Z Verleihung des RheumaPreises 2022 Foto: Initiative RheumaPreis, Benedikt Ziegler Sascha Stowasser in den Rat der Arbeitswelt des BMAS berufen ifaa-Direktor Professor Sascha Stowasser ist unter den sechs neuen Experten, die Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in den Rat der Arbeitswelt berufen hat. Weitere Neuzugänge sind die Arbeitsmarktökonomin Professor Melanie Arntz, die Betriebsratsvorsitzende Alexandra Friedrich (B. Braun Melsungen AG), die Gründerin und Unternehmerin Anna Kaiser, der ehemalige Konzernpersonalleiter Franz Donner (ehemals ZEISS Gruppe) und der Politologe Prof. Dr. Wolfgang Schroeder. Der Rat der Arbeitswelt erarbeitet die Arbeitsweltberichterstattung für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mitteilung des BMAS → ifaa-Direktor Professor Sascha Stowasser | Foto: Tania Walck Maschinenbau und Autoindustrie sind von Lieferketten besonders schwer betroffen. | Foto: Audi AG Umfrage zur Materialknappheit in der Industrie Nach einer Ende September veröffentlichten Unternehmensumfrage des ifo Institutes haben sich die Probleme mit Materialknappheit im verarbeitenden Gewerbe nach leichter Entspannung im August wieder verschärft. 65,8 Prozent der befragten Firmen meldeten Probleme damit (August: 62 Prozent). Besonders betroffen: Maschinenbau (86,2 Prozent), Produzenten von Datenverarbeitungsgeräten (86 Prozent), Autoindustrie (82 Prozent) und Hersteller elektrischer Ausrüstungen (78,7 Prozent). Quelle → 17

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