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Vordenker › Frank Voßloh (Viessmann) über die Energiekrise & mehr Arbeitswelt vor Ort › Zwei Jahre Corona und Kurzarbeit: Erfahrungen der M+E-Industrie Wissenschaft direkt › Mit KI das Wissen der Babyboomer sichern › humAIn work.lab — KI im Arbeitsalltag › Studie zum Innovationsmanagement › ifaa-Trendbarometer › Zukunftsgespräch: KMU-Einstieg ins Internet der Dinge Arbeitswelt gestalten › Digitale Personalakte › Normen für KI in der Arbeitswelt › Hybride Wertschöpfung spielerisch erleben › Neue Handlungshilfe zur psychischen Belastung

WERKWANDEL

WERKWANDEL 03/2022 Arbeitswelt vor Ort Autoren +49 211 4573-296 Kurzarbeit führt zu Mehrarbeit in den Personalabteilungen. Hier laufen alle Fäden zusammen, sowohl nach innen als auch in der Kommunikation nach außen. Dabei zeigt sich die Agentur auch aktuell als verlässlicher Partner.« Michael Treppke, Personalleiter, JL Goslar GmbH, Goslar (Niedersachsen) Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Mikko Börkircher Verbandsingenieur und Sicherheitsingenieur Fachbereich Tarifpolitik, Tarifrecht, Arbeitswirtschaft, Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e. V. (METALL NRW) Mikko Börkircher hat bei den Beschäftigten eine insgesamt hohe Akzeptanz von Kurzarbeit beobachtet. +49 40 63784-262 Dr.-Ing. Armin Bossemeyer Referent Wirtschaft und Statistik NORDMETALL Die M+E-Industrie ist nach Überzeugung von Armin Bossemeyer mit Kurzarbeit sehr umsichtig und vorsichtig umgegangen. Die Rolle des Betriebsrates Wichtige Aufgaben des Betriebsrates bestanden in der Verhandlung von Betriebsvereinbarungen und in der Kommunikation mit den Beschäftigten. Es gab regelmäßig Diskussionen, ob die Betriebsvereinbarung gekündigt werden soll oder ob die Kurzarbeit noch verlängert werden muss. Hierzu wurde gemeinsam besprochen, wie hoch der aktuelle Auftragsbestand ist, wie weit er reicht und welche Beschäftigten benötigt werden. Der Betriebsrat wurde von Beschäftigten angesprochen, wenn sie sich Sorgen machten, und diente als Sprachrohr für sie. Fazit Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sind mit der Einführung von Kurzarbeit sehr umsichtig und vorsichtig umgegangen. Wichtigstes Ziel war der Erhalt von Arbeitsplätzen. Wenn es die Auftragslage zuließ, wurde die Kurzarbeit gewöhnlich auch wieder zurückgenommen. Unter Corona-Bedingungen war Kurzarbeit für die Unternehmen eine wirtschaftliche Alternative. Die Entgelteinbußen in den Betrieben der interviewten Akteure waren aufgrund der Aufstockungsbeträge relativ gering. Hierdurch konnte bei den Beschäftigten insgesamt eine hohe Akzeptanz der Kurzarbeit beobachtet werden. +49 511 8505-216 Andreas Heßler, M.Sc. Verbandsingenieur NiedersachsenMetall | Verband der Metallindustriellen Niedersachsens e. V. In Gesprächen mit Personalleitern hat Andreas Heßler erfahren, dass die Entgelteinbußen aufgrund der Aufstockungsbeträge relativ gering waren. 49 211 542263-23 Dipl.-Ing. Andreas Feggeler Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachbereich Arbeitszeit und Vergütung ifaa — Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Andreas Feggeler ist überzeugt, dass Verdienststatistiken zur Gestaltung zukunftsfähiger betrieblicher Entgeltstrukturen unverzichtbar sind. +49 211 542263-12 Amelia Gahmann, M.Sc. Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Arbeitszeit und Vergütung ifaa — Institut für angewandte Arbeitswissenschaft Für Amelia Gahmann zeigen die Statistiken deutlich, dass es Unterschiede bei der Kurzarbeit sowohl zwischen den Betrieben als auch innerhalb der Betriebe gegeben hat. 26

WERKWANDEL WERKWANDEL 03/2022 Arbeitswelt 03/2022 vor Ort Kurz gesagt Immer kürzere Produktlebenszyklen, digitale Transformation und ein globaler Absatzmarkt werden für immer dynamischere Wettbewerbsumfelder sorgen. Dem begegnen wir mit einem Technologie- und Innovationsmanagement (TIM). Damit kann man neue Technologien erkennen und innovative Produkte sowie Dienstleistungen entwickeln. Prof. Dr. Arnd Schaff, FOM Hochschule für Oekonomie & Management In der zukünftigen Arbeitswelt müssen Unternehmen das Erfahrungswissen der Babyboomer sichern. KI bietet hierfür Lösungsmöglichkeiten. Das erforschen wir in unserem neuen Projekt KI_eeper — Know how to keep. Nicole Ottersböck, ifaa– Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. ARBEITSWELT DER ZUKUNFT Homeoffice wird bleiben — im Mix mit persönlichen Kontakten im Team und mit Kunden. Diese bleiben unverzichtbar, weil Menschen nicht nur Informationen austauschen, sondern sich auch emotional nahe sein wollen. Bei Lieferketten wird der ökologische Fußabdruck langer Lieferwege eine wachsende Rolle spielen. Dr. Frank Voßloh, Geschäftsführer Viessmann Deutschland GmbH Die Digitale Personalakte und die elektronische Mitarbeiter-Mappe werden HR-Prozesse deutlich beschleunigen. Das werden auch die Beschäftigten zu schätzen wissen. Denn sie können so schnell und ortsunabhängig auf Bescheinigungen und Unterlagen zugreifen. Sven Hille, ifaa — Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Spätestens mit der Corona-Pandemie haben wir gesehen, wie wichtig die Digitalisierung für Unternehmen ist. Insbesondere die Vernetzung von Menschen und Maschinen bietet viel Potenzial für die Arbeitswelt der Zukunft. Bernd Behler, tresmo GmbH Augsburg Zitate zur Arbeitswelt der Zukunft| Redaktion: Carsten Seim, avaris | konzept 27

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