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Vordenker › Frank Voßloh (Viessmann) über die Energiekrise & mehr Arbeitswelt vor Ort › Zwei Jahre Corona und Kurzarbeit: Erfahrungen der M+E-Industrie Wissenschaft direkt › Mit KI das Wissen der Babyboomer sichern › humAIn work.lab — KI im Arbeitsalltag › Studie zum Innovationsmanagement › ifaa-Trendbarometer › Zukunftsgespräch: KMU-Einstieg ins Internet der Dinge Arbeitswelt gestalten › Digitale Personalakte › Normen für KI in der Arbeitswelt › Hybride Wertschöpfung spielerisch erleben › Neue Handlungshilfe zur psychischen Belastung

WERKWANDEL

WERKWANDEL 03/2022 Wissenschaft direkt KI verändert die Arbeit ganzheitlich. Neue Aufgabengebiete, Arbeitsformen, aber auch Anforderungen sind die Folge. Wichtig dabei ist, den Menschen nicht aus dem Auge zu verlieren. Yannick Peifer, ifaa Literatur Peifer Y, Jeske T, Hille S (2022a) Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Führungskräfte und Führung. In: GfA (Hrsg.) Technologie und Bildung in hybriden Arbeitswelten. Bericht zum 68. Arbeitswissenschaftlichen Kongress vom 2. bis 4. März 2022, ISBN 978-3-936804-31-7, GfA-Press, Sankt Augustin, Beitrag C.3.8 Peifer Y, Jeske T, Hille S (2022b) Artificial Intelligence and its Impact on Leaders and Leadership. 3rd International Conference on Industry 4.0 and Smart Manufacturing. Procedia Computer Science 200:1024-1030. Kämpf T, Langes B (2022) Künstliche Intelligenz in der digitalen Arbeitswelt: Erste Befunde einer empirischen Bestandsaufnahme https://www.humain-worklab.de/wp-content/uploads/2021/12/KI-und-die-neue-Arbeitswelt.pdf [Zugegriffen: 10. August 2022] Hoppe M, Roth I, Suriano G, Klueß D (2022) Künstliche Intelligenz menschenzentriert gestalten ein Praxisbericht aus dem Kundenservice https://www.humain-worklab.de/ wp-content/uploads/2022/04/KI-menschenzentriert-gestalten.-Ein-Praxisbericht-aus-dem-Kundenservice.pdf. [Zugegriffen: 10. August 2022] zeitig neue Kompetenzen. Es liegt an Führungskräften, diese bei Mitarbeitenden zu fördern und eigene Lücken zu schließen (Peifer et al. 2022b). Veränderungen menschenzentriert gestalten KI ist dabei bereits vielfach im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden angekommen. Die Technologie bietet bereits heute Unterstützung bei unterschiedlichsten Tätigkeiten. KI verändert die Arbeit dabei ganzheitlich. Neue Aufgabengebiete, Arbeitsformen, aber auch Anforderungen sind die Folge. Wichtig dabei ist, den Menschen nicht aus dem Auge zu verlieren. Mitarbeitende müssen ein Interesse an der neuen Technologie besitzen. Die Akzeptanz ist dabei entscheidend. Mitarbeitende sollten zu Gestaltern im Prozess werden. Dies geht mit großer Verantwortung einher. Hierzu bedarf es passender Rahmenbedingungen, deren Schaffung Aufgabe von Führungskräften ist (Kämpf und Langes 2021). Mehr als Informationstechnik KI benötigt also einen Perspektivwechsel. Das Forschungsprojekt humAIn work.lab steht für den benötigten ganzheitlichen Blick. Die Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeitende sind dabei bedeutend. Eine Einführung ist kein alleiniges IT-Projekt. Vorreiterunternehmen zeigen bereits erfolgreich auf, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen sollte. Die Partizipation gilt hierbei als Erfolgsfaktor im Prozess. Durch sie lässt sich Akzeptanz erzeugen. KI erfordert demnach eine menschenzentrierte sowie ganzheitliche Betrachtung und den transparenten sozialpartnerschaftlichen Dialog (Hoppe et al. 2022). Autor +49 211 542263-22 Yannick Peifer, M. Sc. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachbereich Unternehmensexzellenz ifaa — Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Yannick Peifer meint, dass Führungskräfte bei der Einführung und Anwendung von KI eine Schlüsselrolle einnehmen. Das Projekt humAIn work.lab (Laufzeit: 7. September 2020 bis 6. September 2023) wird im Rahmen der INQA-Förderrichtlinie »Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel (EXPKI)« durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert. Unter Federführung des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung e. V. (ISF) München beteiligen sich das ifaa — Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, die INPUT Consulting gGmbH, IBM Deutschland GmbH, die Deutsche Telekom Service GmbH, die MICARAA GmbH, die Atruvia AG und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sowie ver.di — Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft an dem Projekt. 34

WERKWANDEL 03/2022 Wissenschaft direkt Foto: sutadimages/stock.adobe.com Von der innovativen Idee zum Markterfolg Studie gibt Aufschluss über Erfolgsfaktoren Welche Erfolgsfaktoren und Barrieren zeigen sich im Innovationsmanagement in deutschen und österreichischen Unternehmen? Die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung der FOM Hochschule und Fraunhofer Austria zum Technologie- und Innovationsmanagement bieten dem Leser die Möglichkeit, die eigenen Aktivitäten kritisch zu hinterfragen. Kürzer werdende Produktlebenszyklen, die digitale Transformation und ein in den meisten Fällen globaler Absatzmarkt führen zu hochdynamischen, von technologischen Neuerungen geprägten Wettbewerbsumfeldern. Ein professionelles und systematisches Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) ist ein entscheidendes Erfolgsinstrument, um neue Technologien zu erkennen und innovative Produkte und Dienstleistungen zielgerichtet zu entwickeln. Die FOM Hochschule und Fraunhofer Austria haben die Gestaltung des Technologie- und Innovationsmanagements in einer Studie in mittelständischen deutschen und österreichischen Unternehmen untersucht (Ahrens et al. 2021). Insgesamt wurden dabei 404 mittelständische Unternehmen befragt. Die vollständigen Ergebnisse der Studie sind hier kostenfrei abrufbar. Erfolgsfaktoren des Technologie- und Innovationsmanagements Ein erfolgreiches Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) wird durch externe, aber vor allem auch durch interne Erfolgsfaktoren bestimmt: durch die organisatorische Ausgestaltung des TIM, die gezielte Nutzung von Innovationsmethoden, die Unternehmenskultur und die Unternehmensführung. Die organisatorische Zuständigkeit für Innovation im Unternehmen ist bei den befragten Unternehmen sehr unterschiedlich geregelt. Rund 42 Prozent der Befragten haben eine eigene Innovationsabteilung, ein Drittel nutzt interdisziplinäre Arbeitsgruppen, die nach Bedarf gebildet werden, und 28 Prozent organisieren sich bereichsspezifisch innerhalb der einzelnen Sparten des Unternehmens. 35

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