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WERKWANDEL 2_23

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Das Arbeitswelt Magazin

WERKWANDEL WERKWANDEL 02/2023 Arbeitswelt 02/2023 vor Ort Kurz gesagt Dringend zu empfehlen ist, einen arbeitszeitgesetzlichen Rahmen so zu gestalten, dass Tarifpartner sowie betriebliche Akteure die Ausgestaltung je nach betrieblichen Gegebenheiten, aber auch nach Wünschen und Bedarfen der Beschäftigten passgenau vornehmen können. Ufuk Altun, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Wenn ein Unternehmen als Standard die 40-Stunden-Woche hat, kann es seinen Beschäftigten … gut eine Vier- Tage-Woche anbieten. Wir müssen die Arbeitszeit flexibler gestalten. Karl Haeusgen, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA, (Interview Augsburger Allgemeine) ARBEITSWELT 2023 Die Annahme, dass Technologie den Menschen ihre Arbeitsplätze wegnehmen wird, wird seit Digitalisierungsbeginn intensiv diskutiert. Das Szenario, dass Menschen reihenweise ihre Arbeitsplätze verloren haben, ist allerdings nie eingetreten. Denn der Mensch hat immer neue Aufgabenbereiche gefunden, in denen er seine Stärken einbringen kann. Sascha Stowasser, Direktor des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, die umwälzenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und die Entwicklungen in der Informationstechnologie stellen viele Unternehmen heute vor enorme Herausforderungen. Diese haben viele von uns viel zu lange sorglos vor sich hergeschoben. Bettina Volkens, great2know GmbH Königstein KI verbessert die Arbeit der Mitarbeitenden im Kundenservice durch digitale Handlungsempfehlungen. KI prognos tiziert auf Basis von Kundendatenanalysen Wechselwahrscheinlichkeiten. Das entlastet die Mitarbeitenden. Kai Kistenmacher, Leiter Privat- und Gewerbekunden der Stadtwerke Kiel AG Zitate zur Arbeitswelt 2023 | Redaktion: Carsten Seim, avaris | konzept 26

WERKWANDEL 02/2023 Wissenschaft direkt Foto: © industrieblick/stock.adobe.com Wie KMU innovative Montagesysteme gestalten und ihre Beschäftigten mitnehmen können Praxiserprobte Planungshilfen aus dem Forschungsprojekt FlexDeMo Die Montageplanung ist eine zentrale Herausforderung für produzierende Unternehmen. Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und die Flexibilität von Montagesystemen nehmen mit der steigenden Dynamik der Märkte und der Nachfrage nach individuellen Produkten zu. Gleichzeitig erfordern die demografischen Entwicklungen eine stärkere Ausrichtung der Montageplanung auf die Beschäftigten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen allerdings häufig nicht über die Ressourcen, die große Unternehmen zur Bewältigung dieser komplexen Planungsaufgabe aufwenden können. Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt FlexDeMo wurde daher eine frei zugängliche Toolbox entwickelt, die KMU bei der partizipativen, simulationsbasierten Planung von Montagesystemen unterstützen kann. Bedeutung der Montageplanung Vor dem Hintergrund steigender Flexibilitätsanforderungen müssen Unternehmen ihre Montageabläufe immer häufiger anpassen. Nicht selten erfolgen solche Anpassungen eher ad hoc und nicht als Ergebnis eines systematischen Planungsprozesses. Es kann sich allerdings durchaus lohnen, die bestehende Montageorganisation einmal grundsätzlich zu hinterfragen und im Rahmen einer Neuplanung Strukturen und Prozesse insgesamt flexibler und demografierobuster zu gestalten. Insbesondere die Montage ist im Hinblick auf eine Flexibilitätsgestaltung der Produktions- und Arbeitsprozesse sehr wichtig. Denn hauptsäch- 27

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