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WerkWandel Ausgabe 1_2022

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Das Fachmagazin zur Arbeits- und Betriebswelt von heute und morgen.

WERKWANDEL

WERKWANDEL 01/2022 Zukunftsgespräch Auch bei der beruflichen Ausbildung sehen wir zunehmend einen Trend zur Integration von Virtual Reality. Thilo Gamber Nutzung eines interaktiven Arbeitsplatzkonfigurators. | Foto: kreatiVRaum GmbH um. Diverse Lernszenarien befinden sich bereits im aktiven Lehreinsatz — beispielsweise im Bereich der Vermittlung ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen. Des Weiteren wurden bereits komplexe Raumund Produktkonfiguratoren zur virtuellen Einrichtung und Verbesserung von Bildschirm-, Labor- und Montagearbeitsplätzen realisiert — einerseits zur Simulation von Arbeits- und Prozessabläufen, andererseits zur Optimierung ergonomischer Aspekte und der folgerichtigen Anordnung der Arbeitsmittel. Auch bei der beruflichen Ausbildung sehen wir zunehmend einen Trend zur Integration von Virtual Reality. Wie leicht ist die Software anzuwenden? Jochen Knecht: Unsere Visualisierungslösungen sind unkompliziert in der Bedienung und dank Cloudbasierter Streaming-Lösung zudem hardware- und ortsunabhängig nutzbar. Die Steuerung ist einfach und intuitiv zu bedienen. Das funktioniert mittels VR-Brille und virtuellen Händen (Controller), per Maus und Tastatur am Rechner oder via Touchscreen am Smartphone/Tablet. Interview: Christine Molketin Welche Zielgruppe sehen Sie für Ihre Technologie? Jochen Knecht: Wir sehen eine ähnliche Entwicklung im Thema »Virtualisierung der Lehre«, den wir vor etlichen Jahren im Bereich des »eLearnings« feststellen konnten. Die Hardware und die Technologie sind breit verfügbar, aber: Der Content fehlt! Es fehlen die Lernszenarien und die passenden didaktischen Konzepte. Diese müssen jetzt entwickelt werden — zum Beispiel für den medizinischen Bereich zur Planung von Operationssälen, für Werkstätten im Handwerk oder in der Architektur. Interviewpartner +49 621 4105-1449 Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Inform. Wirt Dipl.-Kfm. Thilo Gamber Studiengangsleiter, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim Fakultät Technik- Wirtschaftsingenieurwesen Thilo Gamber möchte durch seine Arbeit Mensch, Organisation und Technik miteinander verbinden und die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließen. Autorin +49 211 542263-26 +49 151 173 96938 Christine Molketin M. A. Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ifaa — Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. Christine Molketin arbeitet für das ifaa, weil sie neugierig auf die Zukunft der Arbeitswelt und die Menschen ist, die diese bewegen. Dipl.-Ing. (FH) Jochen Knecht, MBA Geschäftsführender Gesellschafter + Mitgründer kreatiVRaum GmbH Jochen Knecht sieht die Zukunft der kollaborativen Wissensvermittlung in der Symbiose aus klassischem Face-to-Face Unterricht und interaktiven virtuellen Lernszenarien. 36

WERKWANDEL 01/2022 Foto: © s-motive/stock.adobe.com Arbeitswelt gestalten ifaa-Checkliste Entgelt — Ihr Werkzeug für angemessene Bezahlung Alle wesentlichen Aspekte bei der Entgeltfindung abhaken Die »richtige« Höhe des Entgelts ist ein Dauerthema in Unternehmen. Was passt zu den Gegebenheiten im Betrieb, der Leistung und den Anforderungen? Was ist für die Beschäftigten nachvollziehbar? Wie kann ein Entgeltsystem so gestaltet werden, dass es den Unternehmens zielen dient? Das ifaa hat eine neue Checkliste zur betrieb lichen Gestaltung von Entgeltsystemen veröffentlicht. Sie spricht alle wesentlichen Aspekte der Entgeltfindung an und ist ein praxisorientiertes Werkzeug für Unter nehmensentscheider. Die Checkliste umfasst fünf Themenbereiche: 1. Allgemeines 2. Arbeits- und Prozessorganisation 3. Grundentgelt 4. variable Entgeltbestandteile 5. Fringe Benefits (Sachleistungen) Warum eine Checkliste? Mit der aktuellen Checkliste des ifaa haben Sie alle Handlungsfelder bei der Ausgestaltung des Vergütungssystems im Blick. Sie zeigt auch Handlungsbedarfe im Unternehmen auf. Unabhängig davon: Insbesondere bei umfangreichen Projekten ist eine externe Unterstützung, beispielsweise durch Vertreter der regionalen Arbeitgeberverbände, sinnvoll, auch wenn keine Tarifbindung besteht. 1. Allgemeines Widmen Sie sich zunächst der Ausgangslage im Unternehmen, um die Rahmenbedingungen festzulegen: ›› Wie ist das Unternehmen organisiert? ›› Welche Ziele hat das Unternehmen? Auch Fragen nach dem Vorhandensein eines Betriebsrats, einer Konzernbindung sowie den Bereichen, für die das Entgelt umgestellt werden soll, sind hier zu stellen. 37

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